Der Gott, der mich festhält

Die Bibel bescheibt Gott mit dem wunderbaren Titel: “Vater der Vaterlosen”.

Wenn ich überlege, dass Gott mein Vater ist, dann verschwindet alle Angst.

In Johannes 10 ab Vers 24 beginnt eine der besten Aussagen Jesu in der ganzen Bibel:

24 Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Bis wann hältst du unsere Seele hin? Wenn du der Christus bist, so sage es uns frei heraus.

25 Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir;

26 aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe.

27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;

28 und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.

29 Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben.

30 Ich und der Vater sind eins.

Der Vater Jesu Christi, erste Person der Dreieinigkeit, ewiger Gott-Vater hat mich seinem Sohn gegeben mit der Garantie mich nie loszulassen.
Wie grausam wäre ein Vater, der zu seinem Kind sagt: “Halt dich schön an mir fest, denn wenn du loslässt wirst du von meiner Hand in die Tiefe stürzen.”
Wie gut einen Vater zu haben, der sein Kind hält, auch wenn es loslässt!
2Tim 2,13 wenn wir untreu sind – er bleibt treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.

Keine Verurteilung mehr

1 Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
2 Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
Das ist eine Gesetzesangelegenheit:
Ich werde nicht mehr verurteilt, weil Jesuch Christus mich durch das Gesetz des Geistes des Lebens frei gemacht hat.
Nicht etwa hat er das Gesetz abgeschafft.
NEIN! Er gibt mir das Gesetz des Geistes des Lebens, das mich befreit!
Es gibt keine absolute Freiheit.
Die Frage ist nicht nur frei: Wovon? sondern vor allem auch frei:Wofür?

Wer darf hinaufsteigen zu Gott?

3 Wer darf hinaufsteigen auf den Berg des HERRN und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte?
4 Der unschuldige Hände und ein reines Herz hat, der seine Seele nicht auf Falsches richtet und nicht schwört zum Betrug.
5 Er wird Segen empfangen vom HERRN und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.

1. Kriterium: Unschuldige Hände

Urteil: Durchgefallen

2. Kriterium: reines Herz

Urteil: Durchgefallen

3. Kriterium: Seine Seele auf nichst falsches richten:

Urteil: Durchgefallen

4. Kriterium: kein Betrug

Urteil: Durchgefallen

Weiterlesen

How deep the fathers love for me…

Dieses Lied von Stuart Townend trifft grade, was mich beschäftigt:

How deep the Father’s love for us,
How vast beyond all measure
That He should give His only Son
To make a wretch His treasure

How great the pain of searing loss,
The Father turns His face away
As wounds which mar the chosen One,
Bring many sons to glory

Behold the Man upon a cross,
My sin upon His shoulders
Ashamed I hear my mocking voice,
Call out among the scoffers

It was my sin that held Him there
Until it was accomplished
His dying breath has brought me life
I know that it is finished

I will not boast in anything
No gifts, no power, no wisdom
But I will boast in Jesus Christ
His death and resurrection

Why should I gain from His reward?
I cannot give an answer
But this I know with all my heart
His wounds have paid my ransom

Wie groß der Schmerz des Sohnes unter dem Zorn des Vater?
Wie groß der Schmerz des Vaters der seinen eigenen Sohn verlassen musste?

Es war meine Sünde, die ihn an dieses Kreuz gebracht hat!
Ich habe Gott getötet!
Er starb für mich, als ich noch ihn der spottenden Menge stand.

Warum sollte er mich von seinen Leiden profitieren lassen?

Ich kann es nicht beantworten.
Aber ich weiß mit vollem Herzen: Seine Wunden haben mein Lösegeld bezahlt!

Das Glaubensbekenntnis einer Gesellschaft

nach Steve Turner: “Modern Thinker’s Creed” (erweitert von mir)

Wir glauben an Marx, Freud und Darwin.

Wir glauben, dass alles in Ordnung ist, solange wir niemanden verletzten, nach unserer Definition von Verletzung und nach unserer Definition von Kenntnis.

Wir glauben an Sex vor, während und nach der Ehe.

Wir glauben an Therapie für Sünde; wir glauben dass Ehebruch Spaß ist; wir glauben dass Sodomie in Ordung ist; wir glauben dass Tabus tabu sind.

Wir glauben an die Erleuchtung des Menschen durch die Wissenschaft. Wir glauben, dass alles besser wird, obwohl die Beweise dagegensprechen. Beweise müssen erforscht werden und man kann alles mit Beweisen belegen.

Wir glauben dass an Horoskopen, Ufos und verbogenen Löffeln etwas dran ist. Jesus war ein guter Mensch, genauso wie Buddha, Mohammed und wir selbst. Er war ein guter Morallehrer, obwohl wir im Grunde denken, dass seine gute Morallehre ziemlich schlecht war.

Wir glauben, dass alle Religionen im Grunde gleich sind, zumindest waren es die, über die wir etwas gelesen haben. Sie alle glauben an Liebe und Güte, sie unterscheiden sich nur in den Fragen nach Schöpfung, Sünde, Himmel, Hölle, Gott und Erlösung.

Wir glauben, dass nach dem Tod das Nichts kommt, weil wenn man die Toten befragt, was mit ihnen geschehen ist, dann sagen sie: nichts. Wenn der Tod doch nicht das Ende sein sollte und die Toten gelogen haben, dann gibt es einen verpflichtenden Himmel für alle, außer vielleicht Hitler, Stalin und Dschingis Khan.

Wir glauben an Masters und Johnson – Was ausgewählt wird ist Durchschnitt, was Durchschnitt ist, ist normal und was normal ist, ist gut.

Wir glauben an völlige Abrüstung. Wir glauben es gibt eine dirkete Verbindung zwischen Kriegsführung und Blutvergießen. Die Amerikaner sollten ihre Waffen zu Traktoren schmieden, dann werden ihnen die Russen sicherlich folgen.

Wir glauben an eine Reinigung der Gesellschaft durch Ökologie, organische Ernährung und erneuerbare Energien – Atomkraftwerke sind eine Manifestation des Bösen.

Wir glauben an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wir glauben an die staatliche Erziehung unserer Kinder: von der Kita bis zum Universitätsabschluss.

Wir glauben an das Recht auf Leben für jeden, es sei denn das Kind ist noch ungeboren.

Wir glauben, dass der Mensch im Kern gut ist, es ist nur sein Verhalten, das ihn im Stich lässt. Das ist die Schuld der Gesellschaft, die Gesellschaft ist den Umständen geschuldet und an den Umstände ist die Gesellschft schuld.

Wir glauben, dass jeder die Wahrheit suchen sollte, die ihm am besten passt und die Wirklichkeit wird sich entsprechend anpassen. Das Universum wird sich neu ausrichten; die Geschichte sich ändern.
Wir glauben, dass es keine absolute Wahrheit gibt, ausser der absoluten Wahrheit, dass es keine absolute Wahrheit geben kann.
Wir glauben, dass man jedem Menschen mit Toleranz begegnen sollte, außer denjenigen, die intolerant sind, nach unserer Definition von Toleranz.
Wir glauben an die Verwerfung von Glaubensbekenntnissen und an das Erblühen des freien Denkens.

Wenn Zufall der Vater allen Fleisches ist, dann sind Katastophen sein Regenbogen am Himmel.
Und wenn du hörst: “Katastophenzustand”, “Heckenschütze erschießt zehn Menschen”, “Truppe begeht Amoklauf”, “Jugendliche plündern”, “Bombe sprengt Schule” , dann ist es nur das Geräusch der Menschheit, die ihren Schöpfer anbetet.

Eine Warnung aus der Vergangenheit – Jonathan Edwards

Religiösität kann Freude machen, rettet aber nicht!

Jonathan Edwards, ein Erweckungsprediger aus der Zeit um 1730 schreibt über seine Jugenderfahrungen so:

Es war eine Zeit außergewöhnlicher Erweckung in der Gemeinde meines Vaters. Damals war ich viele Monate lang stark davon berührt, wobei die Angelegenheiten des Glaubenslebens und mein Seelenheil mich sehr beschäftigten… Ich hatte meine Freude daran, fromm zu sein – eine derartige Freude war mir bislang unbekannt. Mein Geist war sehr damit befasst und fand in seiner Selbstgerechtigkeit immer wieder Vergnügen daran, wobei es mir Spaß machte, mich in geistlichen Übungen über Gebühr zu beweisen. Ich tat mich mit einigen meiner Schulkameraden zusammen, und wir bauten in einem sumpfigen Gelände an einer sehr abgelegenen Stelle eine Hütte, um dort zu beten. Und außerdem hatte ich besondere geheime, mir vorbehaltene Orte in den Wäldern, wohin ich mich zurückzuziehen pflegte. Von Zeit zu Zeit war ich innerlich sehr stark ergriffen… Ich glaube daher, dass sich manche Leute durch solche Regungen sowie Gemütsbewegungen und von solcherlei Vergnügen, wie ich es damals an der Frömmigkeit hatte, verführen lassen und dies fälschlicherweise für Gnade halten.

[Aus: Jonathan Edwards - Ein Lehrer der Gnade und die Große Erweckung, Iain H Murray, CLV - Seite 52f
Hervorhebungen von mir]

Prüft euch

2. Korinther 13,5 Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, daß ihr unecht wärt! (Schlachter Üs)

Ich denke grade darüber nach, wie kann man sich seiner Errettung sicher sein?

Die Bibel ist eindeutig: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen (Math. 7,16-20).

Jakobus ist in seinem Brief eindeutig (Jakobus 2,20ff): Wenn wir Christen wie Bäume sind, dann gibt es bei echten Christen immer auch Früchte!
Es gibt keinen Christen, der keine Frucht bringt!
Der Glaube, der nicht durch Werke bezeugt wird, ist tot! Und der Baum wird abgehackt werden und ins Feuer geworfen!
In Matthäus 7 spricht Jesus davon, dass am Tag des Gerichts Leute zu ihm kommen werden und ihn als Herrn anerkennen werden. HERR, HERR …
Aber er wird zu ihnen sagen: Ich habe euch nie gekannt.
Wenn ich diese Stelle richtig verstehe, dann ist ein Bekenntnis zu Jesus als Herrn nichts wert, solange dieser Mensch nicht eine neue Kreatur geworden ist und das wird sichtbar durch Buße und Frucht.

Was mich wieder neu gepackt hat ist:
Es ist nicht wichtig ob du Jesus kennst. ES IST NUR WICHTIG, DASS ER DICH KENNT!

Rettung kommt duch Glauben allein und ist immer gefolgt von Buße.
Nicht zu unrecht schreibt Martin Luther als erste seiner Thesen:

1. Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: “Tut Buße” usw. (Matth. 4,17), hat er gewollt, daß das ganze Leben der Gläubigen Buße sein soll.

Ich möchte im folgenden durch den 1. Johannesbrief gehen und schauen, woran man echte Christen erkennt.

Weiterlesen

Wie soll ich beten?

Ich merke, dass ich keine Ahnung vom Beten habe.
Warum ist es mir nicht wichtig, konstant zu beten?
Warum kann ich nicht so beten wie ich möchte?
Warum habe ich ein so lausiges Gebetsleben?

Ich lerne aus Lukas 11, 9ff:

  1. Bittet!
    Ich möchte Gott bitten, in dem Vertrauen, dass er vollkommen GUT ist.
  2. Sucht!
    Ich möchte suchen. Lösungen für das Problem, um das ich ihn bitte.
  3. Klopft!
    Ich möchte nicht aufhören zu klopfen. Ihn zu bitten.
  4. Dankt!
    Ich möchte dankbar sein, dass ich das größte Geschenk schon bekommen habe: den heiligen Geist.
  5. Bittet!
    Ich möchte bitten, dass der heilige Geist mir meinen Irrtum zeigt und meine Wünsche heiligt und ändert.
  6. Sucht!
    Ich möchte SEINEN Willen suchen, weil ER GUT ist.
  7. Klopft!
    Ich möchte Klopfen um seinen Segen. Und um die Erfüllung meiner Bitten, in denen ich ihm immer ähnlicher werden will.

Wo ist meine Hoffnung?

Hiob 17,11-16

11 Meine Tage sind vorüber, zerrissen sind meine Pläne, die Wünsche meines Herzens.

12 Die Nacht machen sie zum Tage, das Licht soll mir näher sein als die Finsternis.

13 Nichts hoffe ich mehr! Der Scheol ist mein Haus, in der Finsternis habe ich mein Lager ausgebreitet.

14 Zum Grab sage ich: Du bist mein Vater! Zur Made: Meine Mutter und meine Schwester!

15 Wo ist denn nun meine Hoffnung? Ja, meine Hoffnung, wer wird sie schauen?

16 Sie fährt mit mir hinab zum Scheol, wenn wir miteinander in den Staub sinken.

Hiob klingt ziemlich deprimiert hier, aber zwei Kapitel weiter sagt er:

Weiterlesen

Gott inkarniert

Heinrich Kemner – Gründer des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen – sagte einmal in einer Karfreitagspredigt sinngemäß: “Wann fing die Passion Christi an? Die beste Antwort darauf ist: an Weihnachten im Stall.”

Ich würde den Beginn sogar noch früher ansetzen. 9 Monate früher in Nazareth.

Was bedeutet es wohl für den ewigen unendlichen nicht beschränkbaren Gott in einem Körper zu wohnen? Eben inkarniert (in + carne = (lat) im Fleisch).

Kolosser 2
9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig;
10 und ihr seid in ihm zur Fülle gebracht. Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht.

Die ganze Fülle der Gottheit in einem Zellhaufen in Fingernagelgröße!
Das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht in einem 52 cm langen hilflosen Babykörper.
Die Fülle der Gottheit in einem Körper der schwitzt, müde wird, hungrig ist und an einen Ort gebunden ist.

Oder wie Johannes schreibt:

Johannesevangelium Kapitel 1

1 Im Anfang war das Wort1, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

2 Dieses war im Anfang bei Gott.

3 Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.

[...]

14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. -

Das Wort, das die Juden Memra nannten, das Gott ist, aber auch bei Gott ist (also irgendwie unterschieden werden kann), das die materielle Welt erschuf, ZELTETE(gr. skenoo) unter uns.
Gott inkarniert: das größt Wunder der Geschichte und die Sache, die niemand erwarten würde.
Paulus schreibt dazu:
Philipper 2

7 Aber er entleerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden,

8 erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.

(die kursiven Stellen sind wörtliche Übersetzungen aus der Elberfelder Fußnote)
Da kommt in den folgenden Versen die einzig richtige Schlussfolgerung:

9 Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist,

10 damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen,

11 und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.